Donnerstag, 27. Juni 2013

Laufgürtel.

Die Problematik:

Wir können unsere jetzt fast 15 Monate alte Hündin Hannah aktuell (noch) nicht ableinen und stecken bei normalen Spaziergängen mitten im Schleppleinentraining. Zum Einen ist ihre Bindung an uns noch nicht eng genug. Und zum Anderen ist sie eine Hasenjägerin, die auf jede Fährte anspringt und die Frusttoleranz beim Jagdabbruch erst noch lernen muss. Also läuft sie alle Joggingrunden an der Führleine mit uns. Meist lässt sie sich etwas nach hinten fallen und passt sich dann dem Tempo von ihrem Herrchen oder mir - je nachdem, wer gerade mit ihr unterwegs ist - an.

Allerdings empfinde ich persönlich es mit zunehmender Kilometerzahl als eine lästige, zusätzliche Anstrengung, die ganze Zeit die Leine in der Hand halten zu müssen.

Die Anschaffung eines Laufgürtels, bei dem der Hund ja an der Hüfte bzw. auf Beckenhöhe (je nach Gurtmodell) befestigt wird und die Leine somit beim Laufen nicht festgehalten werden muss, scheint da die naheliegende Lösung für dieses Problem zu sein.

Aber lohnt sich der ziemlich kostenintensive Kauf tatsächlich für ein Dogjogging-Team? Oder sind solche Hüftgürtel nur für Zughunde geeignet? Und welches Modell scheint vielversprechend zu sein?

Nach einem ersten Onlinerecherche-Durchlauf ist bislang dieser hier mein Favorit unter den Laufgürteln:

Bildquelle: Uwe Radant Online-Shop
Jedoch - werden bei diesem Modell nicht vielleicht die beiden Gurte zwischen den Beinen scheuern? Das lässt sich wohl nur durch Ausprobieren klären. :-) Der Gurt kommt auf jeden Fall auf meine Geburtstagswunschliste.

Bis dahin teste ich eine selbst kreierte Übergangslösung. Wenn also der Salomon-Trinkgürtel zum Dogjogging-Bauchgurt wird, sieht das ungefähr so aus:


Sitzt natürlich viel zu weit oben im Kreuz - und ein Paniksnap, wie er im Canicross üblich wäre, ist auch nicht vorhanden. Aber immerhin, die Hände sind frei. ;-)

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