Freitag, 19. Juli 2013

Wanderwölfin im Urlaub.

Notizen eines Schwarzwald-Urlaubs. 
Unsere erste Reise mit eigenem Hund. 


Tag 1 – Samstag, 29.06.13
Anfahrt und Ankunft. Die Fahrt hat circa 6 Stunden gedauert. Das Wetter war bedeckt und nicht sonderlich warm. Wir haben zweimal eine je halbstündige Pause eingelegt. Hannah hat in ihrem geliebten Kofferraum neben unseren zwei gesicherten Reisetaschen gelegen und alles brav mitgemacht. Auf den Rastplätzen war sie etwas angespannt, sobald R außerhalb ihrer Sichtweite war – sie wollte offenbar bei all den Autos, LKWs und fremden Menschen lieber das "Rudel" zusammen haben. Hannahs Pausensnack: Wasser mit einem Schuss Kaffeesahne (als Trinkanreiz). Futter hat sie, wie in den von mir gesichteten Reiseratgebern für Hunde angegeben, während der Fahrt nur ganz wenig bekommen. 
Am Ende, kurz vor unserem Zielort Baiersbronn, lag die Schwarzwaldhochstraße in einer dicken Nebelbank, so dass wir am Ankunftstag also noch nicht erkennen konnten, wo genau uns unser Urlaub nun hin verschlagen hat. Als wir, vertrauensvoll dem Navi folgend, in die Siedlung abgebogen sind, in welcher sich unser Ferienhaus befinden sollte, standen wir vor einer kleinen Überraschung:



Der Fahrer hat die Situation aber souverän gemeistert und die "Fluten" durch Geschwindigkeit geteilt und überwunden. ;-) 
Die Ferienwohnung von Familie Becker ist gemütlich und absolut in Ordnung und wir sind mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis sehr zufrieden. 



Zumal wir es den Eigentümern hoch anrechnen, dass sie uns die Wohnung ganz kurzfristig zur Verfügung gestellt und uns die Mitnahme von Hannah erlaubt haben. Direkt im Rücken des Ferienhauses befindet sich ein Hotel, aber davon bekommen wir im Grunde nichts mit – die Fenster auf dieser Seite der Ferienwohnung (Küche, Bad und WC) sind aus Milchglas und das Hotel ist komplett mit Senioren ausgebucht, die spätestens ab 22 Uhr alle im Bett liegen. Die Küche ist gut ausgestattet und alle Räume sind soweit ordentlich. 
Wir haben nach der Anreise nichts Großartiges mehr unternommen, sind nur schnell Lebensmittel einkaufen gefahren und danach eine große Runde mit Hannah an der Schleppleine spazieren gegangen. Der Wald liegt keine 100m weit entfernt. Perfekt. :-) In der ersten Viertelstunde war Hannahs Nase ganz in Aktion und sie hat alle fremden Gerüche der Umgebung aufgesaugt. Wir haben einen Jäger im Hochstand „auf der Lauer“ getroffen und aus Höflichkeit einfach mal gegrüßt. Ich kenne mich ja nicht mit Jägeretikette aus, vielleicht war das auch unangemessen? Uns ist ein dicker, schwarz-gelber Salamander begegnet, den Hannah sehr suspekt fand. Und sie ist direkt mal komplett in einen Quellbrunnen am Wegesrand reingeklettert, um zu plantschen. 


Nach dem Abendessen ist sie ganz entspannt auf ihrer Hundedecke neben unserem Bett eingeschlafen. 


Tag 2 – Sonntag, 30.06.13
Supergutes Wetter! Frühstück auf dem Balkon. Wir sind heute die erste Etappe des Baiersbronner Seensteigs gelaufen. Offiziell ist diese Tour 14,4km lang und wird als schwierig kategorisiert. "Herrchens" GPS-Gerät hat etwas mehr angezeigt; wir sind aber zwischendurch an einer Stelle von der geplanten Route abgewichen, weil wir den Weg so schön fanden. Wenn man jedoch schon den Ben Nevis in Schottland oder diverse Touren in Norwegen geschafft hat, dann ist „schwierig“ auf einer Wandertour im Schwarzwald ein relatives Wort. :-) Es war mit unseren Wanderschuhen problemlos zu bewältigen. Am Anfang und Ende der Strecke läuft man kurz durch Siedlungen mit typischen Schwarzwaldhäusern – der Hauptteil wird aber auf breiten bis schmalen Spazierwegen und naturbelassenen Pfaden zurückgelegt. An ein paar Stellen kamen wir ins Schwitzen, aber insgesamt war alles sehr gut machbar und nie wirklich anstrengend für uns.  
Hannah haben wir auf einem Großteil des Weges an der Führleine gehalten und erst gegen Ende mit der Schleppleine laufen lassen, denn auf den steinigen Bergauf-Etappen hatten wir Bedenken, dass die Biothane-Schleppleine hängen bleiben könnte und wir im ungünstigen Fall mit Hannah hinstürzen würden.



Wir waren völlig erstaunt, wie gut sie diese erste ernsthafte Wanderung gemeistert hat. Sie ist fast durchgehend vorweg gelaufen, problemlos über alle Holzbrücken und Stege (gut, dass wir das Zuhause in unserem Rheinpark und an der Regattabahn immer schon geübt haben) getrabt, hat zwei, drei erfrischende Schwimmzüge (sie schwimmt ja auch erst seit Kurzem und ist dabei noch sehr zaghaft) im Sankenbachsee gemacht, Schmetterlinge gejagt und jeden kleinen Bachlauf entlang des Weges untersucht. Zwischendurch hatte sie sogar noch die Kraft für ein paar „dolle 5 Minuten“. Bei unseren Pausen hat sie ein bisschen Birne von uns abbekommen und natürlich Wasser und eine Portion von ihrem Wolfsblut-Trockenfutter. Außerdem hatten wir ein gekochtes Ei für sie dabei. Sie war auf der gesamten Strecke ganz freudig und motiviert und je wurzeliger und schmaler der Pfad war, desto größer war ihr Entdeckerdrang – sie hat sich dann zwischendurch immer wieder nach uns umgesehen, so als wollte sie sagen: „Was ist jetzt? Kommt, kommt!“ Vielleicht hatten das Dogjogging und die regelmäßigen, längeren Spaziergänge ja doch schon ein wenig positive Auswirkung auf ihre Kondition.
Und als i-Tüpfelchen sind wir dann gegen Ende einer dreijährigen Retriever-Hündin begegnet, mit der Hannah noch mal so richtig toben konnte. Bei unserer Einkehr in das Gasthaus „Lamm“ war sie so voll mit neuen Eindrücken, dass sie (nach einer kurzen Erfrischung aus ihrem Reisewassernapf) sofort neben unserem Tisch eingeschlafen ist. Dann sind wir mit dem Bus zurück zu unserem Ausgangspunkt gefahren (auch Bus fahren hatten wir ja vorher schon mal mit Hannah getestet), wo unser Auto geparkt war – und schon hatte Hannah ihre erste Wandertour im Sack.


Tag 3 – Montag, 01.07.13
Wanderung „Romantik-Tour“. Knapp 18km. Wieder bestes Wetter, Sonne und 24°.
Diesmal ging es größtenteils über Forstwege (Hannah war also fast ausschließlich an der Schleppleine unterwegs), nur an zwei Stellen gab es die Möglichkeit über Wurzeln und Steine den Wald quer bergauf zu „kraxeln“. Wir kamen am Huzenbacher See vorbei, haben ihn aber recht schnell hinter uns gelassen – der See war zwar schön und idyllisch, lag aber ziemlich am Anfang der Tour. Wir hatten dementsprechend noch kein Bedürfnis nach einer Pause. Und zudem waren alle Bänke zum Rasten belegt. Auf dem Rest der Strecke waren wir dann relativ überraschend ganz für uns allein. Hannah hat heute etwas sparsamer mit ihrer Energie gehaushaltet, war aber trotzdem mit Freude bei der Sache – und hat sich prompt zweimal in  irgendwelchem Stinkzeug gewälzt, bevor wir es verhindern konnten. Erst auf den letzten 4 Kilometern hat man ihr ein wenig Erschöpfung angemerkt und sie hat ihren Weg bevorzugt im Schatten gesucht. Bei der nächsten Gelegenheit haben wir sie dann an einem schattigen Plätzchen im Bach "Schönmünz" baden und trinken lassen. 



Im vorletzten Kilometer kamen wir nochmal an einem schönen Naturkneippbecken vorbei. Ich habe meinen Füßen ein Ründchen Wassertreten gegönnt – und bin dann barfuß bis zum Auto weitergegangen. War sehr angenehm. Hannah ist im Kofferraum sofort eingeschlafen – und schläft auch jetzt auf dem Wohnzimmerteppich in der Ferienwohnung den Schlaf der Gerechten.


Tag 4 – Dienstag, 02.07.13
Wieder Sonne, 26°. Heute haben wir spontan einen Tagesausflug zum Titisee gemacht. 2 Stunden Fahrtzeit. Der Titisee ist umsäumt von Hotels und Bootsverleihen. Es gibt viele, viele Touristen, Souvenirshops, geschlossene Strände der Hotels – und wenig Möglichkeiten ans Wasser zu kommen. Wir hätten gerne ein Tretboot geliehen, um mit Hannah im See zu schwimmen – aber nasse Hunde sind an Bord der Leihboote nicht erlaubt. Hannah war sehr geduldig. Es gab direkt am See nicht viele Möglichkeiten zum Spazieren gehen. Im Kurpark müssen Hunde an kurzer Leine geführt werden. Und der See-Rundweg führt an vielen Stellen an der Straße lang – den wollten wir in der prallen Sonne auch nicht gehen. Also sind wir nur ein wenig flaniert, haben nach einer Stelle für Hannah gesucht, wo sie ins Wasser konnte, haben Eis gegessen und Postkarten in den Souvenirläden gekauft. Unsere Hündin findet sogar mitten in einer überfüllten Fußgängerzone Ruhe, ganz gleich wie viele Füße direkt an ihrer Nase vorbeimarschieren.   



Wir waren 4 Stunden dort, danach haben wir die Rückfahrt nach Baiersbronn angetreten. Direkt nach der Ankunft hat Hannah ihren wohlverdienten Spaziergang bekommen, wieder in dem Wald, der direkt an unserer Siedlung beginnt. Und das war´s auch schon für diesen Tag.
Nachtrag 1: Hannah hat sich eine Zecke zugezogen, oben am linken Vorderbein. Zum Glück haben wir Zeckenzange und Pinzette für Notfälle immer dabei. Beim Entfernen ist dann aber – shitshitshit, das müssen wir eben auch erstmal lernen – leider der Kopf abgerissen. Wir haben so viel rausgeholt, wie es noch eben ging. Jetzt hoffen wir, dass der Rest von alleine abgestoßen wird… Falls nicht, haben wir schon den nächstgelegenen Tierarzt ausgespäht. (P.S.: Ist nochmal gut gegangen. Keine Rückstände mehr vorhanden.)
Nachtrag 2: René hat Hannah ins Bett gelassen. „Ausnahmsweise.“ Sie hat die ganze Nacht bei uns durchgeschlafen.




Tag 5 – Mittwoch, 03.07.13
Übler Regen. Ausflug nach Strasbourg. EU-Ausweis von der Wölfin mitgenommen, für alle Fälle. Schöne Altstadt, imposante Kathedrale (Straßburger Münster). Wir haben einige Straßen erkundet und sind am Kanal entlang spaziert. Hannah hat auf der Einkaufsstraße einen Flirt erster Klasse mit einem kleinen Shiba Inu hingelegt. Spielen an der Führleine ist bei uns ja eigentlich nicht erlaubt - aber da die Hundekontakte im Urlaub sowieso sehr gering ausfallen, wollten wir ihr diesen Spaß einfach mal nicht verderben. Die Besitzerin hat uns in gebrochenem Englisch erklärt, sie habe die Erfahrung gemacht, dass nordische Hunde sich untereinander irgendwie immer gut verstehen. Hannah versteht sich ja irgendwie eh mit beinahe allen Vier- und Zweibeinern, wir stimmen der Aussage also vorerst mal zu. ;-) 



Unsere Mittagspause haben wir im Außenbereich von einem Kaffee namens "la stub" eingelegt. Wir Menschen haben Flammkuchen bestellt, Hannah hat wie immer Trockenfutter an Wasserbeilage aus ihrem Reisenapf bekommen. Dann sind wir auch schon wieder zurück gefahren – ein echter Einkaufsbummeltag ist mit Hundebegleitung natürlich nicht mehr drin. Aber macht ja nix. Wer will schon Geld vershoppen? ;-) Einen kleinen Abstecher in den Pylones-Laden hab ich mir trotzdem kurz gönnen dürfen.
Wir haben den Tag dann ganz chillig beendet, bisher geknipste Fotos angesehen, Abendessen gemacht, verspeist, noch einen etwas größeren Spaziergang mit unserem Hikingdog unternommen und ferngesehen. Diesmal durfte der Hund „ausnahmsweise“ auf die Couch…


Tag 6 – Donnerstag, 04.07.13
Endlich wieder wandern. Morgens noch regnerisch, nachmittags wieder sonnig. Heute haben wir die Höhen-Tour absolviert. Das ist die längste von uns gewählte Tour des hiesigen Urlaubs – etwas mehr als 23 Kilometer. Wir konnten direkt von der Haustür aus loslaufen. Die Tour war gerade auf der ersten Hälfte total klasse! Sehr abwechslungsreiche Wege, ein Duftkräuterwegle und wieder ein Kneippbecken (weil diese beiden ganz am Anfang der Tour liegen, sind wir aber vorerst nur daran vorbeigelaufen), wurzelige Pfade, Brücken, (durch den Regen) wilde Bäche und Flüsse entlang des Weges. An einer Stelle mussten wir kreativ werden und den von einem angeschwollenen Bach schwer überschwemmten Weg mit Hilfe eines Baumstammes überqueren. Hund und Herrchen haben den Baumstamm, auf der Suche nach einer geeigneten Stelle, gemeinsam durch die Gegend gezerrt. 



Hannah hat diese Überquerung total furchtlos gemeistert. Wir waren wirklich stolz auf sie. 



Wir kamen an der Waldschneise vorbei, die Orkan Lothar vor wenigen Jahren hinterlassen hat (sehr cooler Weg über Holzstege!) und sind bis hoch auf etwas über 1000m über dem Meeresspiegel gewandert –  die vielgepriesene Aussicht konnten wir jedoch nicht genießen, denn wir haben uns zu 70% der Gesamtstrecke im dicken Nebel bewegt. Das hatte allerdings auch seinen Reiz und eine ganz eigene, schöne Stimmung. 
Gegen Ende der Tour waren die Pfade dann SEHR naturbelassen – wir sind sogar zweimal an Abzweigungen vorbeigelaufen, weil sie kaum zu erkennen waren. Unsere Wanderschuhe waren durchnässt, die Füße aufgeweicht, wir hatten Sorge, dass wir alle miteinander ein Bataillon von Zecken mit nach Hause bringen, weil wir durch massenhaft hüfthohen Farn stapfen mussten. Dennoch war´s sehr schön – und trotz der vielen Höhenmeter irgendwie auch nicht so anstrengend, wie man vermuten würde.
Nach einer erfrischenden Dusche sind wir dann nochmal ins Dorf „abgestiegen“, um dort im Hotel/Restaurant „Adler“ zu Schmausen. Hannah durfte mit in die Restaurantstube und hat sogar Wasser kredenzt bekommen. Wir Zweibeiner haben Hawaiitoast (mit Ananas und PFIRSICH!!!) und Champignon-Spätzle an Schweinefleisch gegessen. Dazu durften wir uns jeder einen Salatteller von einem fast maredowürdigem Salatbuffet selbst zusammenstellen. Und zum Nachtisch haben wir uns ein „Heiß auf Eis“ mit HIMBEEREN geteilt. Begleitet wurde unser Schmaus zeitweise von den gemeinsamen Gesängen und Andachtsansprachen einer bestimmt 20 Mann-und-Frau starken, holländischen Bibelgruppe, die sich im Nachbarsaal niedergelassen hatte. Na ja, hat man auch nicht jeden Tag…
Hannah war heute nach der Tour recht k.o.! Während der Wanderung selbst hat sie sich nichts anmerken lassen und sogar wieder zwei, drei Tobeminuten eingelegt - aber sobald wir zurück waren, ist sie direkt ins Traumland gefallen.
Jetzt gerade liegt sie übrigens wieder bei Herrchen im Bett…. Kein Kommentar. :-) 


Tag 7 – Freitag, 05.07.13
Sonnig bis bedeckt, aber warm. Mönch-Tour, 12km. Unser Ausklang des Urlaubs. Da es nicht so viele Höhenmeter zu bewältigen galt und die Strecke nicht so lang war, haben wir uns heute für unsere minimalistischen Schuhe entschieden. Hat sehr gut geklappt – nur hin und wieder mogelt sich vielleicht mal ein Steinchen in den Schuh, das man entfernen muss. 



Die GPS-Tour, die auf der Homepage von Baiersbronn zum Download bereit steht, weicht an einer Stelle, ziemlich am Ende der Tour etwas irreführend von der Beschilderung im Wald ab – wir mussten uns daher plötzlich durch einen völlig zugewucherten, kaum zu erkennenden Weg kämpfen, der sicher kein offizieller Teil der Mönch-Tour ist. Hannah ist vorweg gegangen – und konnte und wollte irgendwann auch fast nicht mehr weitergehen, weil alles so dicht bewachsen war. Aber zurückgehen wollten wir eben auch nicht. Also schlängelten wir uns durch Brennesseln, pieksige Sträucher und hüfthohe Gräser und Farne hindurch. Ich hatte das Glück, auch noch in einen Ameisenhaufen hineinzutrampeln… Aber ansonsten war die Strecke wieder sehr gelungen.
Zurück in Baiersbronn sind wir später nochmal runter ins Tal gelaufen, um dort das Kräuterwegle und den Kneippbrunnen zu genießen – das hatten wir ja den Tag zuvor versäumt. 



War total schön und entspannend. Danach haben wir noch kalte Getränke im Café „Murg“ zu uns genommen – und den Tag dann auf der Couch ausklingen lassen, nachdem wir den Großteil unserer Sachen für die Abreise vorbereitet hatten.

Tag 8 – Samstag, 06.07.13
Zusammenpacken, aufräumen, Hundehaare wegsaugen. Heimfahrt. Diesmal war es sehr warm. Unser Auto hat zwar eine gute Klimaanlage – aber der Fließheck-Kofferraum lag während der Autobahnfahrt oft mitten in der Sonne. Wir haben wieder zwei Pausen eingelegt und Hannah viel trinken lassen. Dennoch hatten wir auf dem letzten Viertel ein wenig Sorge, dass es ihr nicht gut gehen könnte. Wir brauchen unbedingt noch ein Rollo für die Heckscheibe, um Hannah in solchen Situationen vor der Sonne besser schützen zu können. Und am liebsten auch einen kleinen Spiegel, damit wir sie auf langen Autobahn-Etappen von vorne beobachten können – wenn sie liegt kann man sonst nicht sehen, ob sie entspannt ist oder womöglich schon einen Kreislaufkollaps hatte.


Fazit:
Ein rundum gelungener Urlaub, den wir gern um einige Tage verlängert hätten - wenn die Wohnung nicht schon an neue Feriengäste vermietet gewesen wäre. "Wanderbares Deutschland", wir sind ja schon längst Fans von dir. :-)
Wir haben den Schwarzwald als sehr hundefreundlich empfunden - Hannah war tatsächlich überall willkommen und musste nur bei einem einzigen Spezialitätenladen mit mir in einer Vorhalle warten. Weil dort Lebensmittel verkauft werden, ist das ja auch verständlich. 
Auf jeden Fall ist die Bindung zu unserer jungen Hündin, die ja erst seit wenigen Monaten bei uns lebt, in diesen Urlaubstagen nochmal merklich intensiver geworden. Wir waren für Hannah das einzig Bekannte in einer völlig neuen Umgebung. Wir haben zusammen kleine Abenteuer gemeistert und waren 24 Stunden am Tag bei ihr. Das hat das gegenseitige Vertrauen gestärkt.

Die nächste Stufe wird nun sein, dass wir Hannah an unsere Zelte gewöhnen - um dann in naher Zukunft mit ihr in Trekkingurlaub gehen zu können. Darauf freuen wir uns schon sehr! Vielleicht schon 2014. In Schweden. Stay tuned. ;-)

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